Brouwerij de halve Maan – Straffe Hendrik (Wild) 2020

Frucht trifft auf Ziegenstall

Dezember die Zeit der speziellen Biere ist angebrochen. Und heute erzähle ich Euch mal wieder was von einem belgischen Bier. Aus Brügge und von der Brauerei „De halve Maan“ kommt das „Straffe Hendrik“ und zwar in der „Wild“ Version. Ein Tripel, was einmal pro Jahr mit wilder Bretanomyces Hefe vergoren wird. Das Bier muss dann noch mindestens drei Monate in der Flasche reifen, bevor es herausgegeben wird. Die wilden Hefen können das Bier geschmacksexplosiv und wunderbar altern lassen. Das „Jungbier“ 2020 haben wir heute im Glas und es kommt auf 9% Alkohol, 19°Plato Stammwürze und 35 Bittereinheiten. Die ideale Trinktemperatur liegt bei 6°Celsius.

Ins Glas fließt, mit ausgeschütteter Hefe, ein dunkeloranges, trübes Bier mit einer mittelporigen, weißgelben Schaumkrone.

Die ausgeprägten Hefenoten sind auch schon bei diesem Jungbier sofort wahrzunehmen. Dieser typische „Ziegenstall“ Geruch.

Der Antrunk ist spritzig und recht fruchtig (Orangenschale), schnell ändert sich aber das Aroma und geht in einen säuerlichen, hefigen Trunk über. Das Bier hat viel Körper und sogar ein bisschen Honig-Aroma. Aber hier haben wir dann auch diesen Eindruck, als ob man in den warmen, leicht modrigen Ziegenstall eintritt.

Fazit: Selbst probieren und herantasten. „Brett“ ist nicht jedermanns Sache. Das Bier wird für „ungeübte“ zu krass und verfremdlich wirken. Für Kenner aber ein Gaumenschmaus, oder der absolute Albtraum. Es gibt diejenigen, die aus der „Brett“ das Erbrochene erschmecken, oder die wunderbare Geschmacks-Explosion.

8,5 HoppiPoints

Facts:

Alc. 9,0%

Stammwürze 19°Plato

Bittereinheiten 35IBUs

Food-Pairing: Snacks wie Salzbretzel und Chips, Erdnüsse, reifer Käse

www.halvemaan.be

Paddy@HoppiThek, Selbst gekauft bei P&M Getränke Bonn.
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