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2 Rauchbiere im Test

4. Januar 2019 - Biertests, Biertestserie Oberfranken, Rauchbier, Sonstige Rezensionen
2 Rauchbiere im Test

Aecht Schlenkerla Rauchbier Vs. Zwönitzer Rauchbier

Ich möchte wissen, wo liegen die Unterschiede zwischen dem Schlenkerla Rauchbier und dem Zwönitzer Rauchbier.

In der Farbe unterscheiden sich die Biere kaum. Das Zwönitzer Rauchbier ist vielleicht etwas mehr dunkelrot, wobei das Schlenkerla eher ins bräunliche übergeht

.
Beim eingießen ins Glas fällt auf, dass das Schlenkerla dickflüssiger ist.
Der Schaum ist  sehr viel konstanter, beim Zwönitzer verfliegt dieser schnell.

Das Schlenkerla hat einen sehr intensiven Geruch nach Speck und Schinken. Das Rauchbier aus dem Erzgebirge verhält sich hier sehr viel dezenter. Es riecht für mich angenehmer, süßlich nach Honig und die Röstaromen sind weniger aufdringlich.

Geschmacklich ist das Schlenkerla zu Beginn süß, dann übernimmt das röstige Aroma das Kommando und die Bittere gegen Ende kommt auch nicht zu kurz.
Die Kohlensäure könnte für meinen Geschmack aber mehr liefern. Es geizt nicht mit Speckaroma und dieses bleibt auch lange nach Abstellen des Glases am Gaumen erhalten.

Das Zwönitzer Rauchbier ist insgesamt leichter zu trinken.
Es ist gut dosiert und die Raucharomen fügen sich, in dieses eher süße Rauchbier ein. Was mir gut gefällt ist der Kohlensäuregehalt, der ausgeprägter ist als beim Schlenkerla. Dadurch ist der Frische-eindruck für mich besser.

Mir persönlich schmeckt das Zwönitzer besser, da es einfach harmonischer und weniger aufdringlich wirkt.
Ich würde Anfängern auch zunächst das Zwönitzer Rauchbier empfehlen.
Das Schlenkerla ist einfach ein bombastisches „Speckbier“ und hat mir insgesamt auch geschmeckt.

Axel für die Hoppithek

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