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Wildwuchs BOCK O´Range

28. Januar 2016 - Genre-Zwitter, Pale Ale und India Pale Ale
Wildwuchs BOCK O´Range

Heute darf ich euch endlich einen Sud vorstellen, den mir Matthias Kopp von der Bier-Faktur e.K. freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Von der Elbe fließt das Wildwuchs „BOCK O‘ RANGE“ ins HoppiThek Testglas.

Fakten: 7,9 % Alkoholgehalt
Gersten- und Weizenmalz aus kontrolliert ökologischem Anbau; Hopfen (Mandarina Bavaria), Hefe

Braumeister Friedrich Mathis lässt uns ein Bernstein-Oranges, naturtrübes Bier verkosten.

Und siehe da, es entfaltet sofort eine unglaubliche Duftnote nach Orange und lässt uns sofort eine leichte Brise der Erfrischung erwarten.

Der Schaum kommt überschwänglich, grobporig und setzt sich am Glasrand ab. Außerdem meint man tatsächlich einen „Orange-Schimmer“ zu erkennen. Das gibt die Bestnote im Bereich Duft und Aussehen.

Im Antrunk geht es sofort großartig weiter. Der Wildwuchs-Sud entführt uns in seinen großen Obstgarten mit bitterer Hopfennote. Die erfrischende Kohlensäure wiegt uns weiter durch die Aromenwelt und landet auch bei der Mund-Rezenz auf dem Treppchen. Man meint das Bier spielt uns einen bittersüßen Hopfenstreich.

Im Abgang bleibt die erfrischende Hopfenbittere zurück und man fühlt sich einfach wohl mit diesem Bier.

Fazit: Ein einmalig -gut gelungenes Weizenbock- IPA (wenn man das einordnen kann). Durch den aufgenommenen Duft nach frischer Orange, schon beim Einschenken ins Glas, hat man im gesamten Testtrunk den Eindruck, man würde in eine deftige Orange beißen, die schön mit einem Cocktail aus Zitronen-Grapefruit-Saft angereichert wurde. Retronasal ist das ein Traum.

Für meinen Geschmack ist dies schwer irgendwie besser zu machen.

Daher 🔟 🍺HoppiPoints für die „BOCK O’RANGE“ !

Paddy für die HoppiThek

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