Heller-Bräu Trum – Bamberger Heinzlein (Helles Bier)

Würziges Leichtbier aus Bamberg

Wer „Heller-Bräu“ liest kommt vielleicht nicht direkt auf den eigentlichen Namen der Biere, die diese Bamberger Brauerei eigentlich macht. Bei „Schlenkerla“ weiß eher jeder Bescheid. Das Heinzlein ist aber etwas ganz anderes, aber genauso besonders und vor allem gut. So steht es auf jeden Fall auf dem Etikett der 0,5 Euroflasche. Das Heinzlein ist aus einem alten Rezept entstanden, was Matthias Trunk, der 14. Braumeister der Heller-Bräu in den Büchern seines Ur-Ur-Großvaters gefunden hat. Aber auf der anderen Seite ist es doch ein modernes Bier, denn es entwickelt sich ja immer mehr eine Zielgruppe für alkoholarme oder alkoholfreie Biere.

So ist das Heinzlein ein echtes Feinschmeckerbier für Leute die gerne auf Alkohol- aber nicht vollen Geschmack verzichten möchten. Ein echtes Bamberger Original, was früher als Wasserersatz diente(denn das Wasser war nicht immer sauber und keimfrei) und gar Kindern ausgeschenkt wurde. Es ist ein sogenanntes Nachgussbier, bei dem ein weiteres Mal der gelöste Teil aus der Würze (Treber) zum brauen verwendet wird. So erhält das Bier einen geringen Stammwürzegehalt und die hinzugefügte Hefe kann nicht zu viel Zucker in Alkohol vergären.

Das Heinzlein wird aber nicht mit Rauchmalz gebraut, so wie sein Bruder Schlenkerla Hansla, oder gar das Schlenkerla Märzen. Es gibt ein Helles und ein Dunkles Heinzlein.

Das Helle Heinzlein ist ein unfiltriertes, naturtübes Bier, was mit viel Spalter Aromahopfen eingebraut wurde.

Ins Glas fließt ein goldenes, trübes Bier mit einer feinporigen, weißen Schaumkrone. Richtig was fürs Auge in diesem Fall.

In der Nase hat man, unglaublich, eine rauchige Note, (Erklärung ist evtl. die Hefe, oder die Lagerung, denn es wurde kein Rauchmalz verwendet) Getreide und eine feine, hopfige Blume.

Der Antrunk wirkt schon recht voll und wir haben einen erstaunlich gehaltvollen Körper. Würzig, getreidig und hinten heraus trocken bitteres Finale. Mir gefällt dieser hopfige Einklang, was das Bier toll trinkbar macht.

Fazit: Tolle Alternative, oder der Beginn für einen wunderbaren Tasting-Abend bei einen schönen Essen. Das Heinzlein-Hell ist vor allem gut trinkbar und das ohne, dass man ein schlechtes Gewissen haben muss, zu viel getrunken zu haben. Die getreidige (alkoholfrei) Note ist gut versteckt und man merkt gleich wie isotonisch es ist.

7,5 HoppiPoints

Alc. 0,9%

Stammwürze 3,4°Plato

Energie je 100ml: 44kl/10kcal

Food-Pairing: Zur Vorspeise, Salate, leichte Fleischsspeisen.

www.heinzlein.de

Paddy@HoppiThek, in Zusammenarbeit mit Heller-Bräu und Familie Trum.
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