Solo Cretan – Filía

Greek tragedy or Greek Summer?

Yamas! Meine lieben Blog Leser. Ich hoffe es geht Euch gut und Ihr könnt die nun doch aufkommende Sommer Hitze in Deutschland genießen. Ich bin seit Sonntag auf der südlichsten, griechischen Insel und erhole mich mit meiner Familie, von viel Stress und Ungewissheit der letzten Wochen. Das Wetter ist perfekt und trotz Corona genießen wir einen, recht sicheren, wenn auch anderen Urlaub, als es sonst hier zur Hauptsaison aussehen würde. Ich habe eigentlich die Reviews für diese Zeit aussetzen wollen, aber habe doch eine sehr interessante Craftbeer-Brauerei (und deren Biere), aus der Hauptstadt Heraklion für Euch gefunden. So konnten Nadja und Ich anstelle des Hopfen-Spielplatzes, heute das ,Filía (Gr: Freundschaft) von der Solo Cretan Brewery (Grapes & Gratification), verkosten.

Gegründet wurde die Solo Brewery von Kjetil Jikiun. Vielleicht klingelt es da bei so manchem Craftbier-Fan. Der pensionierte Scandinavien-Airlines Pilot hat schon in seinem Heimatland Norwegen seine Spuren in der Szene hinterlassen. Mit Nøgne ø hat er Norwegens Erste Craftbeer-Brauerei ins Leben gerufen. Zudem war er der Erste der dort Sake kommerziell produziert hat.

Das Witbier ist das aktuellste Erzeugnis dieser Craftbier-Schmiede. Bisher war es durch das Monopol der bekannten Biererzeugnisse (Mythos, Candia, Fix Hellas, Amstel und Henninger) sehr schwer an „craftigere“ Biere zu kommen.

Herausgekommen ist aber hier ein Witbier mit 5% Alkohol, 12°Plato Stammwürze und 18 International Bitter Units, was die Kretaer hier auf der Flasche verraten. Ansonsten nur typische (Reinheitsgebot) Zutaten, aber keine Spur von Orangenschalen und Koriander auf der Flasche.

Augenscheinlich hat man aber die Farbe und den fluffig-cremigen Schaum (ähnlich wie Eischnee), sehr gut hinbekommen. 

Leicht getreidig und etwas würzig steigt das Pihia in die Nase ein.

Der Antrunk ist leicht und dieses Mundgefühl wechselt im späteren Verlauf und wird gar cremiger. Etwas Zitrus und Orange, der seifige Koriander spielt evtl. auch nur im Kopf eine Rolle. Beim Abgang finalisiert das Bier ganz dezent würzig und bitter.

Fazit: So ein richtiges Sommerfeeling kommt bei diesem Wit leider nicht auf. Es fehlt etwas die Frucht und auch die Würze. Eher ist es recht schwach auf der Brust. Trotzdem nicht ganz verkehrt als Durstlöscher.

6 HoppiPoints

Facts:

Alc. 5,0%

Bittereinheiten 5IBUs

Stammwürze 12°Plato

Food-Pairing: Ziegenkäse, Meeresfrüchte, ein Eis am Strand

www.solobeer.gr

Paddy@HoppiThek

Facebooktwitterpinterestmail
Facebooktwitteryoutubeinstagram

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.