Lang-Bräu – SuperAle

„Am Ende kackt die Ente….“

Ein SuperAle muss auf jeden Fall in die HoppiThek. Das Pendant der Familien-Traditionsbrauerei Lang-Bräu OHG, aus dem Fichtelgebirge kommt mit 3 Hallertauer Hopfensorten daher. Perle, Mittelfrüh und Tradition. Seit 1853 wird in Wunsiedel-Schönbrunn Bier gebraut. Mittlerweile gibt es 13 verschiedene Sorten bei einem Austoß von 20.000hl. Dazu kommen noch ca. 15.000hl Limonade.

Unsere Familie hat schon immer das gemacht, was sie am besten konnte. Das spürt, sieht und schmeckt man.

Wir sind der festen Überzeugung, dass ein handgebrautes Bier aus der Heimat besser schmeckt.

Um ein außergewöhnliches Bier zu brauen bedarf es viel mehr, als uns das Reinheitsgebot glauben macht. Da wären zunächst einmal die Leidenschaft für den besten Beruf der Welt, die uns von unserem Vater und Generationen von Hopfs in die Wiege gelegt wurde. Da wäre das besondere Gespür und die Erfahrung, die auch heute von keiner Maschine der Welt so in die Flasche gebracht werden kann. Der Mut, Neuland zu betreten und seinen Qualitätsanspruch zu jeder Zeit durchzuziehen. Und natürlich die Mentalität eines gestandenen Braumeisters, der für sein Bier und seine Kunden alles stehen und liegen lässt.

Familie Hopf über Ihre Leidenschaft.

2002 kam sogar ein Erotik-Bier an den Start. Heutzutage belässt man es bei dem einfachen Werbe-Slogan: „Läuft“ der auch überall zu finden ist.

Unter anderem auf der Bottlecap des „SuperAles“. Ein naturtrübes, flaschengereiftes Bier mit Ale-Hefe. Ein Zwischending von einem Zwickl, Kellerbier oder englischem Ale.

Im Glas erscheint ein rot-goldenes, trübes Bier, mit einer leicht beigen, knapp zweifingerbreiten Schaumkrone.

Das Bier duftet blumig, fruchtig und leicht malzig.

Beim Antrunk erkennt man schon den kräftigen, wuchtigen Körper, ähnlich wie bei einem Weißbier, hat aber sofort auch fruchtige Noten, ein feines Karamell-Bett und eine schöne, dezente Würze. Eine frische Hopfennote kommt auch durchaus durch. Bis hierhin alles super. Aber dann? Der Abgang am Gaumen wirkt gar muffig und überhaupt nicht mehr abgerundet. Ähnlich bei einem mit Sauermalz nachvergorenen Bier. Also entweder hat hier was in der Flasche nicht gepasst, oder es soll so sein. Bis dahin hätte ich dem Bier durchaus sehr gute Punkte gegeben, aber das Ende passt nicht und hallt auch etwas metallisch nach.

Fazit: Leider macht das Ende aus dem SuperAle ein eher mittelmäßiges. Das Finish enttäuscht mich nach dem vielversprechenden Antrunk.

5,5 HoppiPoints

Facts:

Alc. 4,9%

Stammwürze 12°Plato

Bittereinheiten 22IBU

Hopfen: Perle, Mittelfrüh und Tradition

Malz: Pilsner-, Weizen-, Caramünchmalz

www.lang-braeu.de

Paddy@HoppiThek , Textteile von Lang-Bräu
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