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Fuller’s and Friends – Rebirth

7. Januar 2020 - Biertests, Sondersude
Fuller’s and Friends – Rebirth

Traditionelles Ale trifft auf Säure und Malzcharakter

Heute kommt ein Collab-Brew aus England zwischen Fuller’s und Moor Beer Company in die HoppiThek. Ein traditionelles English Strong Bitter Rezept inspirierte die Brauer hier eine Neuinterpretation eines Bieres zu brauen, welches schon 1971 gebraut wurde. Es wurden Hopfen aus Großbritannien, der Slowakei, der USA und aus Australien verwendet.

Es ist ein hell-bernsteinfarbenes Bier herausgekommen, welches von einer leichten, nicht auffallenden Krone begleitet wird.

Das Bier duftet nach dezenter Weintraube und Röstaromen. Es könnte aber auch eine frische Zitronenschale sein.

Der Antrunk ist recht malzig und samtig, geht dann aber schnell in eine prickelnde Bittere über, die Weinbrand-Charakter hat. Man meint mehr als die angegebenen 6 Volumenprozent Alkohol im Glas zu haben. Das Bier endet mit einem säuerlichen, grünen Apfel, der mit einem Schuss Zitrone übergossen wurde und dadurch immer bitterer wird. Der Körper ist eher mittel-voluminös, hat aber eine schöne tragende Kohlensäure. Insgesamt könnte das Bier ein bisschen mehr abgerundet sein. Vielleicht ist es etwas zu trocken und metallisch / alkoholisch.

Fazit: Das Rebirth hält im Prinzip was es verspricht. Es ist stark, bitter und säuerlich. Aber auch recht alkoholisch und metallisch. Ich würde es mit einem Maricron oder Asbach vergleichen.

Ich vergebe 6,5 HoppiPoints für das Rebirth.

Facts:

Alc. 6,0%

https://www.fullers.co.uk/blog/beer-articles/fullers-and-friends

HoppiThek Paddy
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