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Bitburger – Winterbock (2020)

Das Alternativbier aus der Bitburger Range

Jetzt im Nachgang kommt er auch endlich bei uns zum Zug. Der Bitburger Winterbock. Im Zweiten Jahr auch zum Zweiten Mal aufgelegt, wagt er sich dieses Jahr auch zum Ersten Mal in die Dose. In die Dose? Jetzt wird es aber billig, wird der ein oder andere denken. Aber im Gegenteil, wir Bierliebhaber müssen da etwas aufklären. Die Dose ist in unseren Gefilden teilweise zu Unrecht verpönt. Denn die Dose ist nichts anderes als ein kleines Fass. Aluminium Gebinde.

Was sind die wesentlichen Unterschiede zur Flasche? Ja, genau es ist lichtundurchlässig und jeder, der schon Mal diesen „Lichtgeschmack“ in einem Bier hatte, wird mir Recht geben. Vor allem in grünen Flaschen der Gunst zu bestaune, geht so ein liebevolles Brauerzeutnis gerne auch Mal um. Von daher gebt dem Gebinde eine Chance. Eine absolute Empfehlung eines angehenden Biersommeliers :-).

Aber für alle, die dem keinen Glauben schenken, gibt es das Bier auch dieses Jahr in der tollen Stubbiflasche. Der Bitburger Winterbock ist in der Technik ein stärker eingebautes Bier mit mehr Malzanteilen und eigentlich im Bereich des hellen Bocks Lentebocks oder Maibocks angesiedelt. Aber wir wollen die Pilstrinker auch an der Basis abholen und das kann ich vorab verraten, machen wir hier zu 100%. Gereift bei-2°C und gehopft mit Bitburger Siegelhopfen aus Holsthum und dem Aromahopfen Callista, ist es im Rezept gleich geblieben, wie in der 2019er Version.

Als kleinen Tipp vorab: lasst den Winterbock eine bis zwei Stunden vor Genuss aussehalb des Kühlschranks auf etwa 10°C Trinktemperatur kommen und nehmt Euch etwas Zeit für diese Spezialität.

Ins Glas fließt ein hellgoldenes, mitteltrübes Bier, mit einer mittelporigen, weißen Schaumkrone.

In der Nase haben wir malzige Noten, einen vollen Honigtopf und zitrische Eindrücke.

Im Antrunk malzig und wunderbar voll im Eindruck. Das Ganze wirkt aber nicht zu fordern, sodass auch die „ungeübten“ Biertrinker abgeholt werden können. Honigsüße, Zitrusnoten und leicht cremiger Trunk. Dazu eine schöne Honigmelone und ein wenig Pfirsich. Die Hopfenbittere kommt ganz kurz am Gaumen etwas zum Vorschein, aber schmiegt sich schön in diese ausbalancierte Gesamtgeschichte dieses Bieres.

Fazit: Genau mit diesem etwas anders interpretieren Bier holst du die „traditionellen“ Bitburger Trinker ab und führst sie leicht an die Geschichte heran, dass Bier auch vielseitig sein kann. Für den Geek könnte es natürlich auch gerne ein dunkler Doppelbock sein…aber wollen wir nicht zu hoch greifen:-).

7,5 HoppiPoints

Facts:

Alc. 7,0%

Stammwürze 16,8°Plato

Food-Pairing: Kartoffeln mit Speck, Schokoladen-Käsekuchen

www.bitburger.de

Paddy@HoppiThek, in Zusammenarbeit mit Bitburger
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