HoppiS on Tour: Berlin die Zweite

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Bier-Highlights in Corona-Zeiten: Nadja und ich erkunden für Euch Berlin

September 2020, die Corona-Pandemie ist immer noch allgegenwärtig. Und trotzdem bietet die Hauptstadt immer noch eine ganze Menge an Bier-Hotspots, die man auch in Zeiten von „AHA“ sehr gut besuchen und erleben kann.

Mit Axel habe ich ja im vergangenen Jahr das BRLO BRWHOUSE und BrewDog Dogtap und darüber berichtet. Wir haben uns gefragt, wie sieht das Ganze in 2020 aus.

Schöne Einrichtung und toller Store in der Biererei Bar in Kreuzberg

Die Erste „Bierige“ Station war die „Biererei“ Bar in Kreuzberg. Hier gönnten wir uns das Erste Double NEIPA und bestaunten die Auswahl an aktuellen Bier-Highlights aus der „Juicy“ Szene Deutschlands. Aber auch das Ein oder andere Flaschenvergährte Bier aus Belgien findet den Weg in den toll eingerichten Taproom. Was man sagen muss, die Preise für die Biere vom Fass sind schon sehr gesalzen. Auch wenn ein Double IPA gerne Mal etwas mehr kosten darf! Es gibt nebendran auch einen tollen Craftbeer-Store.

Öffnungszeiten:

Montag18:00–00:00
Dienstag17:00–00:00
Mittwoch17:00–00:00
Donnerstag17:00–02:00
Freitag15:00–02:00
Samstag15:00–02:00
Sonntag15:00–00:00

BRLO BRWHOUSE oder das Pairing-Wunder im Szene Zentrum

Am Freitagabend durfte ich also dann zum Zweiten Mal in den Genuss der BRLO-Biere vor Ort kommen und Nadja erlebte als bekennender BRLO-Fan die Premiere im BRWHOUSE. Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir das Erste Bier vom Fass im großartigen Biergarten. Neuerdings gibt es ja auch („wieder“) Dosenbiere von BRLO. Das Blurry Vision habe ich ja schon in einer Review vorgestellt, kann es aber vom Fass mit einer absoluten Aufwertung wärmstens empfehlen.

Die anschließende Führung war dann wieder ein Highlight, war ich doch letztjährig mit Axel noch alleine, kam es dieses Mal zu einer lustigen Gruppe und einigen spannenden Fragen, bsp. von Nadja, warum denn die Braukessel und Sudpfannen heute nicht mehr so oft aus Kupfer sind, sondern aus Edelstahl. Die Antwort ist ganz banal: Kupfer ist heute wesentlich teurer als Edelstahl. Im Anschluss an die kurze Einführung in die Brautechnik gab es dann einen Food-Pairing Biertest von 5 Core-Range Bieren von BRLO. Ein absolutes Highlight, denn die kleinen Snacks passten wie Faust aufs Auge zu den bereitgestellten Bieren (Berliner Weisse, Helles, Pale Ale, German IPA und Baltic Porter).

Am Ende der Führung angelangt, ging es dann sofort zu unserem Diner im BRWHOUSE und wir ließen uns das Bier-Pairing nochmal in der Erwachsenen-Variante schmecken. Immer noch tolle Veggie-Gerichte von Koch Ben Pommer kommen auf den Teller.

Speisekarte: brlo-brwhouse.de Reservierungen: brlo-brwhouse.de, opentable.de Bestellen: brlo-brwhouse.de

Öffnungszeiten:

Biergarten von Mo-Do von 14 – 00 Uhr, Fr-So ab 12 Uhr
Eisstand Mo-Do 14 – 20 Uhr, Fr-So ab12 Uhr
Biergarten Essen Mo-Do 14 – 21.30 Uhr, Fr-So ab 12 Uhr
Grill Mo-Do 16 – 22 Uhr, Fr-So ab 12 Uhr

Good Old Coffee & Beer im Kaschk

Nach ein paar Bieren und einer Halbliter Berliner Weisse, ging es dann zum KASCHK in die Linienstraße, am Rosa-Luxemburg-Platz um den Abend ausklingen zu lassen. Die Bar hat immer noch keinen Charme zum Ersten Besuch in 2016 eingebüßt.

Öffnungszeiten:

Montag12:00–02:00
Dienstag12:00–02:00
Mittwoch12:00–02:00
Donnerstag12:00–02:00
Freitag12:00–03:00
Samstag12:00–03:00
Sonntag12:00–02:00

DogTap Berlin Mariendorf – immer noch das Bier-Nirvana im „Nichts“

Zum Craftbeer-Besuch in Berlin gehört BrewDog mittlerweile natürlich dazu. Auch Axel und Ich besuchten im November schon das DogTap im alten Gaswerk Mariendorf, welchers schon Stone Brewing in die Knie gezwängt hatte. Das Bier-Eldorado ähnelt stark den Craftbeer-Erlebniswelten in den USA. Relativ hohe Preise für die Speisen, aber über 30 Biere frisch vom Fass. Mittlerweile auch dier Neuen Overworks-Sauerbiere der Schotten. Hier durfte Nadja nun auch Ihren nächsten Hopfenspielplatz mit dem Jet Black Heart, Milk Stout vorbereiten. Nach einem Lamm-Tandoori Burger und einigen Bieren durften wir noch kurz mit Sascha Kleine-Wilde sprechen, der schon bei meinem letzten Open Beer Talk zu Gast sein durfte. Alles in Allem kann man immer noch sagen: Gute Biere, leckere Brau-Gastro, die aber hochpreisig für die Kleinen Portionen ist, aber wir fragen uns immer noch, wie dieses Riesen Ding sich so weit ausserhalb vom Herzen der Hauptstadt rechnen kann. Evtl. höchstens wegen der Brauerei, die BrewDog nun mittlerweile ausserhalb Schottlands hat. Die BrewDog Biere kann man in Berlin ja auch in der kleineren Bar in Mitte genießen.

Berliner Weisse in seiner Urform – Schneeeule Salon nach dem soft opening im Wedding

Als absolute Empfehlung und Muss wurde uns vor der Berlin Tour der erst 2 Tage zuvor eröffnete Schneeeule Salon im Berliner Wedding empfohlen. Natürlich stand dieser dann auch ganz oben auf unserer Liste und wir Beide machten uns auf zur U-Bahn-Station Rehberge, zu der sich fußläufig die kleine Schnieke Bar befindet. Familiär und typisch „altbacken“ Berlinerisch eingerichtet (alte Tapete und schöne Tische), Außenplätze auf Bierbänken zur Straße hin und die total lieben Inhaber Ulrike und ihr Mann Andreas Genz, die für Ihr Handwerk leben. Und das versprühen Sie hier nun endlich auch in Ihrem eigenen Ersten Taproom. 4 Biere vom Fass, darunter 2 Schneeeule und 2 Gastbiere. Weitere Spezialitäten mit Schneeeule Beteiligung gibt es aus dem Kühlschrank. Ein zweiter Kühlschrank beinhaltet Biere von befreundeten, anderen Berliner Brauereien. Nadja ist nun glaube ich hier auch endgültig auf den Sauerbier-Zug aufgestiegen, was vor Monaten noch undenkbar war. Wir haben uns total wohl gefühlt und wären gerne hier länger verweilt als im großen DogTap. Der Schneeeule Salon ist auf jeden Fall einen Besuch wert und es wird auch sicher uns weitere Male dort hin ziehen. Aber erst einmal wird von uns der Online-Shop frequentiert und ein paar Eulen-Schätzchen bestellt. Wir wünschen Ulrike und Ihrem Team viel Erfolg, dass der Traum auch weiterhin Realität bleibt.

Protokoll – der Taproom für Neue Berliner Craftbeer-Kultur

Nicht fehlen durfte dann auch unser Erster Besuch im Protokoll. 24 Biere am Hahn und einige Spezialitäten aus dem Kühlschrank, bekommt der hiesige Craftbeer-Fan in Friedrichshain. In der Boxhagener Straße, liebevoll „Boxi“ genannt, sitzt man noch auf dem richtigen Berliner Kiez. Eines der vielen Szene Viertel in der Hauptstadt. Vor allem Biere der russischen Craftbeer-Pioniere von Zagovar aus Moskau, findet man hier. Diese müssen sich definitiv nicht vor unseren deutschen Pendants verstecken. Hopfig und bitter geht es hier zu. Aber die Bar ist ansonsten schön kuschelig und kommunikativ. Das Personal spricht hauptsächlich Englisch. Auch hier hätten wir eigentlich mehr Zeit verbringen müssen. Das Neue Standbein der Protokoll-Inhaber hat auch sein soft Opening am Donnerstag zuvor erlebt. Leider hatten wir zu dieser Reise keine Zeit mehr, dies zu besuchen.

Boxhagenerstraße 110
Berlin, 10245
Mittwoch16:00–00:00
Donnerstag16:00–00:00
Freitag16:00–02:00
Samstag14:00–02:00
Sonntag16:00–00:00
Montag16:00–00:00
Dienstag16:00–00:00
Öffnungszeiten

Das war es schon von unserem kleinen Update von Berlin in der Corona-Krise. Es passiert was in der Hauptstadt und die Craftbeer-Fans kommen auf Ihre Kosten. Aber eines steht für mich fest. Man sollte auch hier eher die „Kleinen“ unterstützen und davon gibt es in Berlin noch sehr, sehr viele weitere Hotspots, die beim nächsten Mal auf unserer Liste stehen werden. Unter anderem folgende Spots sind dann ein Muss:

  • Manifest Taproom
  • Mikkeller Bar
  • Vagabund Brauhaus
  • Schoppebräu
  • Muted Horn
  • Birra
  • Hopfenreich (erneuter Besuch nach 2015)
  • Straßenbräu
  • Mauerwerk
  • Hopfen & Malz
Paddy & Nadja @HoppiThek
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